Beim Erlernen ausländischer Tänze wird die jeweilige Kultur immer miteinbezogen. In Workshops können Interessierte einen Einblick über die afrikanische Lebensart gewinnen. Häufig haben die Leiter solcher Tanzkurse persönliche Erfahrungen in den jeweiligen Ländern (z.B. Ghana) gesammelt und wollen ihre individuellen Eindrücke an die Teilnehmer ihres Tanzkurses weitergeben. “Afrikanischer Tanz” versucht, mit den begleitenden Musikern eine Einheit zu bilden. Neben den reinen Bewegungen und den Schritten der unterschiedlichen Tänze hat das Trommeln eine erhebliche Bedeutung.
Den afrikanischen Tänzen liegen meistens Rituale oder besondere Anlässe zugrunde, die in den einzelnen Dörfern noch heute zu Ehren dieser Ereignisse getanzt werden. Beispielsweise können Begegnungstänze darauf aufgebaut sein, sich kennenzulernen, oder spezielle Liebestänze sollen Paare einander näherbringen. Beruhend auf einer ganzheitlichen Körper- und Rhythmuserfahrung werden die Gewohnheiten dieser Kulturen in diesen Kursen authentisch wiedergegeben. Für Interessierte werden desweiteren Kurse und Workshops (auch für Kinder) direkt in Afrika angeboten, die einen intensiven Einblick in das dortige Leben durch das Erlernen direkt vor Ort ermöglichen sollen.
Da die einzelnen Bewegungsabfolgen und Schritte der Tänze sich sehr ähneln, soll der Einstieg in den afrikanischen Tanz gerade für Anfänger nicht schwer sein. Viele Teilnehmer eines solchen Kurses finden sich anschließend in Gruppen zusammen, um auch weiterhin tanzen zu können. Je vertrauter die Tänzer mit den einzelnen Schritten sind, desto eher gelingt es ihnen, sich innerlich zu lösen und mit den Tänzen fallen zu lassen, sich von der Musik tragen zu lassen. Nicht überall gibt es solche Kurse, allerdings lassen sich im Internet überregional Lehrer finden, die dort ihr Programm und die Termine für afrikanische Tanzkurse vorstellen.